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Kategorie: Artikel

Ein Wargame zwischen Militär und Kultur? Der Peloponnesische Krieg in “Polis – Machtkampf um die Vorherrschaft”

Der Peloponnesische Krieg ist einer der bedeutendsten Kriege der griechischen Antike und hat zu grundlegenden Veränderungen der damaligen Gesellschaft geführt. Der Autor Fran Diaz übersetzt die Zeit in ein Spiel. Polis ist asymmetrisch aufgebaut und trotz zahlreicher historischer Bezüge besteht die Möglichkeit, dass es sich kontrafaktisch entwickelt. Wie genau der Peloponnesische Krieg in dem Spiel thematisiert und wie dies aufgefasst wird, zeigt dieser Aufsatz auf.

Brasiliens langer Weg zur Unabhängigkeit

Brasilien ist vielerlei. Eines der größten und bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Die Heimat einer unvergleichlich diversen Flora und Fauna. Ein Schmelztiegel aus indigener, europäischer und afrikanischer Kultur. All diese Aspekte haben die Geschichte dieses...

Spielvorstellung von Pax Pamir – Second Edition

Das Spiel Pax Pamir ist im 19. Jahrhundert angesiedelt, zur Zeit des ‚Great Game‘, der Auseinandersetzung zwischen Großbritannien und Russland um die Vormachtstellung in Mittelasien, genauer gesagt Afghanistan. Im Mittelpunkt des Spiels steht die für das Great Game charakteristische Machtpolitik in der geostrategisch so wichtigen Region Zentralasien. Die Großmächte entsandten Truppen, bauten mächtige Spionagenetzwerke auf und suchten sich lokale Verbündete. Afghanistan war allerdings kein Feld, auf dem die europäischen Mächte ihr Spiel munter und ungestört treiben konnten, sondern eine Region mit machtbewussten Eliten, die ähnlich wie Russen und Briten das Spiel der Machtpolitik verstanden und versuchten, die Auseinandersetzung der Großmächte für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Das Brettspiel Puerto Rico in der Schule 

Puerto Rico ist ein moderner Klassiker. Es befindet sich seit 20 Jahren in den Top 30 bei Board Game Geek, dem größten Online-Portal für Brettspiele – doch habt ihr euch das Spiel schon einmal genauer angeschaut?

“Alma Mater” Teil 2: Vorschlag für eine Erweiterung: Wissenschaftskooperation in der Renaissance

Wie in unserer Rezension bereits angesprochen, geschieht die geschichtliche Vermittlung in Alma Mater bisher hauptsächlich durch die Verortung der Handlung in der Renaissance sowie durch die Einbindung historischer Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci als Figuren des Spiels. Diese Einbettung des Spiels in ein historisches Szenario konfrontiert Spieler:innen zwar auf einer oberflächlichen Ebene mit geschichtlichen Inhalten, diese geraten durch die Fokussierung auf den Spielprozess und die Spielmechaniken jedoch schnell in den Hintergrund. Der folgende Vorschlag soll dazu dienen, sowohl das Spielprinzip, als auch das davon ausgehende geschichtliche Bild zu erweitern, von einem bloßen Ansammeln von Wissen hin zu einem gezielten Austausch und einer möglichen Zusammenarbeit zwischen den Spieler:innen und damit den Universitäten zu der Zeit.